Portugal

Die Azoren

Die Azoren sind eine Inselgruppe im Atlantischen Ozean, 1500 km von Europa und 3600 km von Amerika entfernt. Politisch gehören die Azoren zu Portugal und damit zur EU. Die Inselgruppe besteht aus neun Hauptinseln und mehreren kleinen, teilweise unbewohnten Nebeninseln. Die Hauptinseln sind Sao Miguel, Faial, Flores, Corvo, Graciosa, Pico, Sao Jorge, Santa Maria und Terceira.

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Kratersee auf den Azoren

Alle Inseln außer Santa Maria sind vulkanischen Ursprungs. Das kann man gut an den teils sehr dunklen Stränden sehen. Auch haben alle diese Inseln im Zentrum eine Caldeira - einen Vulkantrichter. Aktiv sind die Vulkane schon lange nicht mehr. Auf den meisten Inseln sind die Caldeiras mit Wasser gefüllt und bieten einen imposanten Ausblick, wenn man an ihren Flanken wandert. Wandern ist eine Möglichkeit die Inseln kennen zu lernen. Unberührte Natur und Menschenleere Gegenden sind das Markenzeichen der Azoren. Besonders die riesigen Hortensien suchen weltweit ihresgleichen. Ausufernden Tourismus gibt es hier noch nicht. Lediglich als Individualtourismus könnte man Fahrten zu den Azoren nennen und das ist gut so. Hier findet man keine Hotelburgen. Kleine Pensionen beherbergen die Urlauber.

Neben dem Wandern kann man auf den Azoren natürlich auch baden und tauchen. Da die Azoren vom Golfstrom gestriffen werden, ist das Wasser warm. Die Strände sind nirgends überlaufen und auf Santa Maria kann man sogar richtige Sandstrände genießen. Dem Tauchfan bieten die Reviere um die Azoren alles, was man sich vom Atlantic wünschen kann. Das Wasser ist klar und die Artenvielfalt groß. Mit Ausflugsschiffen kann man zu Wal- und Delfinfahrten aufbrechen und die Meeressäuger beobachten. Dem vulkanischen Ursprung ist es zu verdanken, dass man überall auf den Azoren auf heiße Quellen trifft. In vielen von ihnen kann man baden.

Berühmtester „Tourist“ der Azoren war Christoph Kolumbus, als er bei seiner ersten Amerikafahrt auf Santa Maria Rast machte.