Die Algarve - Das Ende der Welt
Einst als das Ende der Welt bezeichnet bietet die Algarve in Portugals Westen herrliche Landschaften und wunderschöne feinsandige Strände. Die abstrakten teils bizarren Felsen an den Steilhängen lassen den Reisenden mit einem weiten Blick auf das blaue Meer erahnen, weshalb es das Ende der Welt genannt wurde.
Besonders durch seine zahlreichen Golfplätze, die bis teilweise direkt an die Steilküsten heranreichen, ist die Algarve bei Golfern sehr beliebt. Aber auch Sonnenhungrige und Wanderfreunde finden genug Sehenswertes.
Wanderer finden im Hinterland noch von der Römerzeit erhaltene Villen wie die Abicada oder die Silves, die sogar noch eine Burg zum Entdecken bereit hält. Aber auch die Landschaft hat einiges zu bieten. Neben Feigen-, Lorbeer- und Mandelbäumen finden sich Korkeichen, die dort angebaut extra werden. Hibiskussträucher recken ihre in vielen Farben auftretenden Blüten den Spaziergängern entgegen und locken mit ihrem zarten Duft.
Am Cabo de Sao Vicente zeigt ein eindrucksvoller Leuchtturm den Seefahrern die bis zu 70 Meter hohe Steilküste an, die sich aus dem Meer empor reckt. Als heiliger Ort galt er bereits zu Zeiten der Römer und Griechen, da dort, wo das Ende der Welt war die Götter wohnen mussten. Auch die Christen sehen diesen Ort als Heiligtum an und verehren dort den heiligen Vinzenz von Saragossa an, der als Schutzpatron der Seefahrer gilt.
Die größte Stadt der Region ist Faro. Mit alten geschichtsträchtigen Bauten fasziniert sie ihre Besucher und erzählt von längst vergangenen Zeiten. Auch Nachschwärmer finden hier ihr Vergnügen. Viele Bars und Restaurants bieten nächtliche Abwechslung und einen Platz zum Spaß haben mit Freunden.

